Schnellbericht: Coronavirus und pflegende Angehörige

"Die Coronavirus-Pandemie stellt viele Gruppen vor große Herausforderungen, eine davon, die meist nicht im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses steht, sind informell pflegende Menschen." So beginnt der Bericht einer Studie von Prof. Rothgang und Kolleg*innen der Bremer Universität, der von wir pflegen e.V. unterstützt wurde. 

Wie eine Befragung von Pflegeheimen und ambulanten Pflegediensten gezeigt  hat, sind diese durch die Pandemie erheblichen zusätzlichen Belastungen unterworfen. Ein entsprechender Befund wurde nun von einem Forscherteam um Prof. Heinz Rothgang (SOCIUM) und Prof. Karin Wolf-Ostermann (IPP) nun auch für die häusliche Pflege durch pflegende Angehörige nachgewiesen. Befragt wurden hierfür mehr als 1.200 Personen, die als informelle Pflegepersonen registriert sind und die aufgrund ihres Alters von unter 67 Jahren potenziell einer Doppel- und Dreifachbelastung von Pflege, Beruf und eigener Familie ausgesetzt sind: Schnellbericht_Befragung_Häusliche Pflege.

Durchweg zeigt sich dabei, dass die wahrgenommene Lebensqualität und die Gesundheit der Pflegenden durch die veränderten Rahmenbedingungen der Coronavirus-Pandemie teils erheblich reduziert sind. Dies ist dabei nicht auf eine erfolgte Infektion mit dem Coronavirus zurückzuführen, sondern auf die Kombination aus zeitaufwändigerer Pflege, verminderten Unterstützungsmöglichkeiten, reduzierten Sozialkontakten und Homeoffice/Homeschooling. Die abgeleiteten politischen Empfehlungen konzentrieren sich daher darauf, weitere Unterstützungsangebote zu schaffen, mit denen die häuslichen Pflegekapazitäten langfristig stabilisiert und erhalten werden können.

Sie finden den Bericht hier.

8. September 2020

Miteinander verbunden - Einführung in die APP in.kontakt

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APP GEHT'S FÜR PFLEGENDE ANGEHÖRIGE & INTERESSIERTE - MIT DEN NEUEN APP in.kontakt (ANMELDUNG erforderlich!)

Sich austauschen - miteinander verbunden sein - zu jeder Zeit, an jedem Ort, zu jeder Frage - datengeschützt und sicher! Gerne laden wir Sie ein, DABEI ZU SEIN - in kleinem Kreis bieten wir eine Online Einführung an - moderiert von 2 Mitgliedern des Teams in.kontakt. Über 1300 Nutzer*innen der APP in.kontakt freuen sich auf Ihre Erfahrungen, Ihre Ideen und Ihr Wissen - sich gemeinsam auszutauschen macht STARK! 

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Ihr Team in.kontakt von wir pflegen e. V. 

Infos rund um das Projekt (APP und Wissensseite) finden Sie unter in-kontakt.online/#/  
Wir bitten um ANMELDUNG unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, die Teilnehmerzahlen sind begrenzt - DANKE!

Forschungsprojekt "Pflegende Angehörige und Corona - was ist wichtig für die Zukunft“

Anhang 1 (Titel): Download Infoschreiben
Anhang 1 (Datei): pa-u-corona.pdf

Sehr geehrte pflegende Angehörige In dieser Studie des Instituts für Public Health und Pflegeforschung (IPP) und des Forschungszentrums Ungleichheit und Sozialpolitik (SOCIUM) der Universität Bremen möchten wir zusammen mit dem Verein wir pflegen e.V. herausfinden, welche aktuellen Herausforderungen informell Pflegende im häuslichen Bereich zu bewältigen haben, welche Unterstützung Sie in Anspruch nehmen und welche Maßnahmen aus Ihrer Sicht wichtig für die Zukunft sind.

Wir laden Sie daher herzlich zur Teilnahme ein!

BÜRO IN BERLIN

Postanschrift:
Alt-Moabit 91
10559 Berlin

KONTAKT

Telefon: 030 – 4597 5750

OSHI-PA Selbsthilfe:
030 4597 5760
Fachreferent / Pflegepolitik:
030 4597 5770
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