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Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO), Bonn hat in Zusammenarbeit mitder Deutschen PsychotherapeutenVereinigung e.V. (DPtV), Berlin eine neue Broschüre herausgegeben, die wir gern empfehlen.

Broschüre: Entlastung für die Seele – Ein Ratgeber für pflegende Angehörige

Die Broschüre kann auch über die Deutsche PsychotherapeutenVereinigung (www.dptv.de) und die BAGSO (www.bagso.de) bestellt werden.

Zum Ausklang dieses Jahres ein Anfang: Von nun an gibt Newsletter von wir pflegen. Bislang wurden die Mitglieder über interne Rundbriefe informiert, künftig möchte wir pflegen aber nicht nur seine Mitglieder auf dem Laufenden halten, sondern auch seine Unterstützer und alle Menschen, die sich für die Anliegen von pflegenden Angehörigen interessieren.

In dieser ersten Ausgabe geht es um die Aktivitäten der verschiedenen Arbeitsgruppen oder auch einzelner Mitglieder, aber ebenso auch um das steigende Medieninteresse an diesem Thema: Wir freuen uns über die vielen Anfragen von Journalisten und Filmemachern und ihr Interesse am Schicksal unserer betroffenen Mitglieder!

Mehr darüber im Newsletter, den Sie herunterladen (und ausdrucken) können. Aus technischen Gründen funktionieren aber leider die dort angegebenen Links nicht, deshalb hier eine Liste der externen Links, die in vier der sieben Beiträge genannt werden:

1. Twitter und Facebook von wir pflegen
2. startsocial,  Armut durch Pflege und die Abstimmungseite der Initiative für den Aspirin Sozialpreis
6. Nicos Farm e.V.
7. Die Last mit den Eltern – Wenn Mutter plötzlich Pflege braucht, Rundfunkbeitrag vom 17.10.12 in SWR 2 zum Thema „Hilfe für pflegende Angehörige“ zum Anhören und Nachlesen

Nun aber wünschen wir allen ein friedliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr! An dieser Stelle möchten wir uns außerdem ganz herzlich für die vielen Weihnachtsgrüße bedanken, die uns den letzten Tagen in Briefen, Karten und per E-Mail erreicht haben!

Sich für andere Menschen selbstlos und aufopferungsvoll zu engagieren, ist nicht selbstverständlich. Menschen, die sich in der Pflege von Angehörigen, Freunden oder Bekannten besonders engagieren, zeichnet die COMPASS Pflegeberatung, eine Tochtergesellschaft des Verbandes der Privaten Krankenversicherung aus.Der Preis wurde in Berlin am 22. November 2012 nun zum zweiten Mal verliehen. wir pflegen gratuliert den Preisträgern Fridolin Bohn, Anita und Robert Buschschuster und Anita Riekenberg. Sie wurden bestimmt durch eine unabhängige Jury mit Vertretern aus Selbsthilfe, Wissenschaft, Medien, Pflegeberatung, Seniorenarbeit und Pflegepraxis hat die drei Preisträger ausgewählt. Bewerben konnten sich pflegende Familienangehörige, ehrenamtliche Helfer oder auch Engagierte in der Selbsthilfe.

Die Schirmherrschaft des PflegeCOMPASS tragen Hubert Hüppe, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, Prof. Dr. Ursula Lehr, Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) und Christa Stewens, Landtagsabgeordnete und Staatsministerin a.D.

Sie würdigten in ihren Reden das Engagement der Preisträger: „Viele Menschen widmen einen Großteil ihrer Zeit und Energieder Pflege und Versorgung von Angehörigen oder Mitmenschen. Dieses Engagement findet meist im Stillen statt und wird von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen. Daher finde ich es wichtig, diesen Menschen auch einmal öffentlich „Danke“ zu sagen“, so Hubert Hüppe.

Die Preisträgerin Anita Riekenberg (links im Bild zusammen mit Jurymitglied und wir pflegen-Vorstandvorsitzenden Dr. Hanneli Döhner) hat eine Pflegekarriere mit kontinuierlicher Berufstätigkeit hinter sich und ist noch sehr aktiv – möglicherweise auch schon bald für wir pflegen? Wir würden uns jedenfalls sehr freuen!

In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wurde am 26. Oktober 2012 in Erbenhausen ein neuer, siebenköpfiger Vorstand gewählt.

Seine Mitglieder sind Dr. Hanneli Döhner, Sebastian Fischer, Hermann-L. Trautmann, Holger Maltry, Sabine Feldt, Mathias Wirtz und Marion Seigel.

Wer mehr über ihre Aufgaben im Vorstand erfahren möchte und außerdem wissen will, warum sie sich im Verein wir pflegen engagieren, der klickt sich weiter zur Rubrik Vorstand.

Mit überwältigender Mehrheit wählten am 24.10.2012 die Delegierten der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) die Alternswissenschaftlerin und ehemalige Bundesministerin Prof. Dr. Ursula Lehr am Dienstag in Bonn für weitere drei Jahre zu ihrer Vorsitzenden.

Wir gratulieren ganz herzlich!

Unter dem Dach des 1989 gegründeten Dachverbands haben sich 111 Verbände zusammengeschlossen, um gemeinsam die Interessen älterer Menschen gegenüber Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu vertreten.

Alle drei Jahre veranstaltet die BAGSO den Deutschen Seniorentag. Der letzte fand unter Beteiligung von Bundespräsident Gauck und Bundeskanzlerin Merkel im Mai 2012 in Hamburg statt.

„Die Pflege liegt mir sehr am Herzen“, bekundete die alte/neue Bundesvorsitzende in ihrer Ansprache. Und so gehört auch wir pflegen als Verband seit Juni 2011 ebenfalls zur BAGSO.

wir pflegen freut sich sehr darüber, dass sich unser Bundespräsident in seiner Ansprache bei der Festveranstaltung „50 Jahre Kuratorium Deutsche Altershilfe“ am 5. Oktober 2012 in Bonn für die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege stark gemacht hat und außerdem alle Menschen zu Solidarität und Mithilfe aufruft, um Pflegebedürftige und ihre Familien zu unterstützen.

wir pflegen freut sich sehr darüber, dass sich unser Bundespräsident in seiner Ansprache bei der Festveranstaltung „50 Jahre Kuratorium Deutsche Altershilfe“ am 5. Oktober 2012 in Bonn für die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege stark gemacht hat und außerdem alle Menschen zu Solidarität und Mithilfe aufruft, um Pflegebedürftige und ihre Familien zu unterstützen.

Pflegebedürftige Menschen, pflegende Angehörige und Beschäftigte in der Pflege hatten lange keine gemeinsame Lobby, bis sich im Februar 2012 das „Bündnis für Gute Pflege“ formierte.

Nun hat sich auch wir pflegen den 27 Akteuren aus Selbsthilfe- und Verbrauchervertretungen, Sozial- und Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaften und Berufsverbänden angeschlossen. Mehr Informationen dazu in der

Pressemitteilung wir pflegen vom 24.09.2012

Viele Pflegebedürftige und pflegende Angehörigen beschäftigt die Frage, ob und unter welchen Umständen sie die Hilfe von ausländischen Hilfs- und Pflegekräften in Inspruch nehmen können und wollen. Manches ist legal, manches aber auch illegal. Ein Artikel des ZQP gibt Antsöße zum Nachdenken und Hilfe suchen.

Weitere Informationen können Sie auf der Seite: www.zqp.de nachlesen.

Im Namen von wir pflegen gratulieren wir ganz herzlich zu diesem Preis. Wir wünschen weiterhin viel Erfolg, gute Hilfen für die pflegenden Angehörigen und freuen uns auf weitere Zusammenarbeit.

Folgend können Sie sich die Pressemittteilung zu dem Bundessieger „pflegen-und-leben.de“ bei dem Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ 2012 durchlesen: Pressemitteilung Bundessieger

Aus der Zusammenfassung: „Aufgrund der demografischen Entwicklung ist in Deutschland ein steigender Pflegebedarf zu erwarten. Dabei hat die häusliche Versorgung von Pflegebedürftigen durch Angehörige in Deutschland Vorrang gegenüber einer stationären Versorgung. Gleichzeitig ist ein hoher Erwerbsstand breiter Bevölkerungsgruppen zur nachhaltigen Finanzierbarkeit der sozialen Sicherungssysteme erwünscht. Hier besteht möglicherweise ein Zielkonflikt, wenn die häusliche Pflege und eine Erwerbstätigkeit von Pflegepersonen nicht miteinander vereinbar sind.

Auch bedürftige Personen, die Arbeitslosengeld II beziehen, müssen in der Regel dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen, um so ihre Hilfebedürftigkeit zu reduzieren oder zu beenden. Der vorliegende Forschungsbericht beschäftigt sich daher mit den Pflegetätigkeiten von Personen zwischen 15 und 64 Jahren, die in einem Haushalt mit Arbeitslosengeld-II-Bezug leben. Die Grundlage der Untersuchung sind Beobachtungen der ersten vier Wellen des Panels „Arbeitsmarkt und soziale Sicherung“ des IAB von Personen, die in einem Haushalt leben, der Arbeitslosengeld II bezieht.“

Hier können sie den Bericht herunterladen.

Benennen Sie bis spätestens zum 17. Juni 2012 eine Person, die besondere Anerkennung für ihre Pflegetätigkeit verdient. Die Gewinner können 10.000 USD bekommen. Es sind ein paar Fragen auszufüllen zum Nominierer und zur Nominierten, leider in Englisch. Der Begriff „pflegende Angehörige“ ist sehr breit definiert (ebenso wie bei wir pflegen) und beinhaltet z. B. auch Freunde und Nachbarn.

In der Jury ist auch ein Mitglied von EUROCARERS (www. eurocarers.org), der europäischen Dachorganisation für pflegende Angehörige, bei der auch wir pflegen Mitglied ist.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage.

Gegen das Votum der Opposition hat der Bundestag am 29. Juni den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Neuausrichtung der Pflegeversicherung (17/9369, 17/9669) in der vom Gesundheitsausschuss geänderten Fassung (17/10157, 17/10170) angenommen.

Link: www.bundestag.de
Mehr: www.bundestag.de/dokumente

Die Mehrzahl der Sozialverbände hält diese Reform nicht für ausreichend, viele kritisieren massiv: www.bundestag.de/presse

Siehe zum Beispiel: vdk.de

Wir laden Sie herzlich ein zu dem Workshop: „Pflegenden Angehörigen Mut machen“ am Samstag, den 5. Mai 2012 von 9.30 – 11 Uhr.

weitere Informationen finden Sie auf www.deutscher-seniorentag.de

Sie treffen Mitglieder an allen drei Tagen am Messestand C 07 in Halle H.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch, Ihre Anregungen, Ihre Fragen!

Im Namen des Vorstands von wir pflegen
Hanneli Döhner

Ausschnitt aus einer Pressemitteilung:

„Berlin, 3. Mai 2012. Das Modellprojekt „pflegen-und-leben.de“ hat den 2. Preis des Wettbewerbs „Internet: Keine Frage des Alters!“ gewonnen. Ausgezeichnet wurden Initiativen, die einen besonderen Beitrag zur Steigerung der Medienkompetenz älterer Menschen leisten oder ihnen – so wie „pflegen-und-leben.de“ – über das Internet einen besonderen Mehrwert bieten. Bundesfamilienministerin Kristina Schröder überreichte den mit 3.000 Euro dotierten Preis am 3. Mai 2012 in Hamburg an Dr. Mercedes Hillen, die Geschäftsführerin der Online-Beratung für pflegende Angehörige „pflegen-und-leben.de“. …

„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung, die uns einmal mehr bestätigt, dass wir mit unserem Internetangebot für pflegende Angehörige auf gutem Wege sind. Erste Erfahrungen zeigen, dass unsere Online-Beratung nicht nur psychologische Unterstützung leistet, sondern nebenbei auch dazu beiträgt, Berührungsängste von Senioren zum Medium Internet abzubauen. Unsere bislang älteste Ratsuchende war immerhin 83 Jahre alt“, so Dr. Hillen. …

wir pflegen gratuliert ganz herzlich zu diesem Preis, wünscht weiterhin viel Erfolg und freut sich auf gute Zusammenarbeit.

Dr. Hanneli Döhner
für den Vorstand wir pflegen

Über ein interessantes Urteil zur Berechnung der Pflegezeit von Angehörigen wurde in der Ärzte Zeitung vom 31.3.2012 berichtet:

„Fahrt zur Praxis ist Pflegezeit – Begleiten Angehörige einen Pflegebedürftigen, ist der Zeitaufwand beim Pflegegeld zu berücksichtigen.“

Sind pflegebedürftige Menschen bei Arztbesuchen auf die Hilfe ihrer Angehörigen angewiesen, muss die Fahrt zur Praxis als Pflegezeit angerechnet und so beim Pflegegeld berücksichtigt werden. Ein tatsächlicher Betreuungsaufwand während der Fahrt muss hierfür nicht vorliegen, entschied das Landessozialgericht (LSG) Rheinland-Pfalz in Mainz in einem am 16. März veröffentlichten Urteil. weiterlesen…

22.11.2011 Familienorientierte Selbsthilfe

Finn ist zehn Jahre alt und ein gesunder Junge. Dennoch bestimmt eine schwere Krankheit sein Leben, denn seine zwei Jahre ältere Schwester Jule hat das Rett-Syndrom. Sie kann nicht reden, nicht gehen, sich kaum aufrecht halten. Ihre Hände hält sie oft vor sich in knetenden oder waschenden Bewegungen. So wie Finn sind auch Paula und Anica von der Erkrankung eines Familienmitglieds betroffen: Paula war gerade vier Jahre alt, als ihre Mutter erstmals an Brustkrebs erkrankte. Anica ist zwölf, ihre Mutter hat seit 13 Jahren Multiple Sklerose. Um Angehörige bei ihrer schweren Aufgabe zu unterstützen, setzt die AOK mit der Kampagne „Ein starkes Netz gibt der Familie Halt, wenn einer krank ist“ auf familienorientierte Selbsthilfe. weiterlesen…

Aufgrund aktueller Ereignisse hat die ARD sich am vergangenen Sonntag kurzfristig für ein anderes Thema entschieden.
An diesem Sonntag, 20. November 2011, um 21.45 Uhr im Ersten,  wird das Thema nachgeholt:

Wo liegt noch mal der Haustürschlüssel? Warum bin ich eigentlich in die Küche gegangen? Wie heißt die neue Nachbarin mit Vornamen? Eine Demenz beginnt schleichend und ist für Betroffene und Angehörige zunächst nicht als Krankheit erkennbar. Erst, wenn die Schusseligkeit immer häufiger auftritt und mit der Vergesslichkeit erste Sprachstörungen einhergehen, wird vielen Menschen klar: Da stimmt etwas nicht. Wenn der Arzt dann die Diagnose Alzheimer stellt, stehen die Erkrankten meist unter Schock. Und auch Freunde und Verwandte ahnen, dass ihnen eine dramatische Zeit bevor steht. Denn Alzheimer ist nicht heilbar.

Zur Sendung

wir pflegen – Interessenvertretung und Selbsthilfe pflegender Angehöriger e.V.

Alt-Moabit 91
10559 Berlin

Kontakt

Telefon: 030 – 4597 5750

OSHI-PA Selbsthilfe:
030 4597 5760
Fachreferent / Pflegepolitik:
030 4597 5770

Email: info@wir-pflegen.net

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