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Aus der Zusammenfassung: „Aufgrund der demografischen Entwicklung ist in Deutschland ein steigender Pflegebedarf zu erwarten. Dabei hat die häusliche Versorgung von Pflegebedürftigen durch Angehörige in Deutschland Vorrang gegenüber einer stationären Versorgung. Gleichzeitig ist ein hoher Erwerbsstand breiter Bevölkerungsgruppen zur nachhaltigen Finanzierbarkeit der sozialen Sicherungssysteme erwünscht. Hier besteht möglicherweise ein Zielkonflikt, wenn die häusliche Pflege und eine Erwerbstätigkeit von Pflegepersonen nicht miteinander vereinbar sind.

Auch bedürftige Personen, die Arbeitslosengeld II beziehen, müssen in der Regel dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen, um so ihre Hilfebedürftigkeit zu reduzieren oder zu beenden. Der vorliegende Forschungsbericht beschäftigt sich daher mit den Pflegetätigkeiten von Personen zwischen 15 und 64 Jahren, die in einem Haushalt mit Arbeitslosengeld-II-Bezug leben. Die Grundlage der Untersuchung sind Beobachtungen der ersten vier Wellen des Panels „Arbeitsmarkt und soziale Sicherung“ des IAB von Personen, die in einem Haushalt leben, der Arbeitslosengeld II bezieht.“

Hier können sie den Bericht herunterladen.

Benennen Sie bis spätestens zum 17. Juni 2012 eine Person, die besondere Anerkennung für ihre Pflegetätigkeit verdient. Die Gewinner können 10.000 USD bekommen. Es sind ein paar Fragen auszufüllen zum Nominierer und zur Nominierten, leider in Englisch. Der Begriff „pflegende Angehörige“ ist sehr breit definiert (ebenso wie bei wir pflegen) und beinhaltet z. B. auch Freunde und Nachbarn.

In der Jury ist auch ein Mitglied von EUROCARERS (www. eurocarers.org), der europäischen Dachorganisation für pflegende Angehörige, bei der auch wir pflegen Mitglied ist.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage.

Gegen das Votum der Opposition hat der Bundestag am 29. Juni den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Neuausrichtung der Pflegeversicherung (17/9369, 17/9669) in der vom Gesundheitsausschuss geänderten Fassung (17/10157, 17/10170) angenommen.

Link: www.bundestag.de
Mehr: www.bundestag.de/dokumente

Die Mehrzahl der Sozialverbände hält diese Reform nicht für ausreichend, viele kritisieren massiv: www.bundestag.de/presse

Siehe zum Beispiel: vdk.de

Wir laden Sie herzlich ein zu dem Workshop: „Pflegenden Angehörigen Mut machen“ am Samstag, den 5. Mai 2012 von 9.30 – 11 Uhr.

weitere Informationen finden Sie auf www.deutscher-seniorentag.de

Sie treffen Mitglieder an allen drei Tagen am Messestand C 07 in Halle H.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch, Ihre Anregungen, Ihre Fragen!

Im Namen des Vorstands von wir pflegen
Hanneli Döhner

Ausschnitt aus einer Pressemitteilung:

„Berlin, 3. Mai 2012. Das Modellprojekt „pflegen-und-leben.de“ hat den 2. Preis des Wettbewerbs „Internet: Keine Frage des Alters!“ gewonnen. Ausgezeichnet wurden Initiativen, die einen besonderen Beitrag zur Steigerung der Medienkompetenz älterer Menschen leisten oder ihnen – so wie „pflegen-und-leben.de“ – über das Internet einen besonderen Mehrwert bieten. Bundesfamilienministerin Kristina Schröder überreichte den mit 3.000 Euro dotierten Preis am 3. Mai 2012 in Hamburg an Dr. Mercedes Hillen, die Geschäftsführerin der Online-Beratung für pflegende Angehörige „pflegen-und-leben.de“. …

„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung, die uns einmal mehr bestätigt, dass wir mit unserem Internetangebot für pflegende Angehörige auf gutem Wege sind. Erste Erfahrungen zeigen, dass unsere Online-Beratung nicht nur psychologische Unterstützung leistet, sondern nebenbei auch dazu beiträgt, Berührungsängste von Senioren zum Medium Internet abzubauen. Unsere bislang älteste Ratsuchende war immerhin 83 Jahre alt“, so Dr. Hillen. …

wir pflegen gratuliert ganz herzlich zu diesem Preis, wünscht weiterhin viel Erfolg und freut sich auf gute Zusammenarbeit.

Dr. Hanneli Döhner
für den Vorstand wir pflegen

Über ein interessantes Urteil zur Berechnung der Pflegezeit von Angehörigen wurde in der Ärzte Zeitung vom 31.3.2012 berichtet:

„Fahrt zur Praxis ist Pflegezeit – Begleiten Angehörige einen Pflegebedürftigen, ist der Zeitaufwand beim Pflegegeld zu berücksichtigen.“

Sind pflegebedürftige Menschen bei Arztbesuchen auf die Hilfe ihrer Angehörigen angewiesen, muss die Fahrt zur Praxis als Pflegezeit angerechnet und so beim Pflegegeld berücksichtigt werden. Ein tatsächlicher Betreuungsaufwand während der Fahrt muss hierfür nicht vorliegen, entschied das Landessozialgericht (LSG) Rheinland-Pfalz in Mainz in einem am 16. März veröffentlichten Urteil. weiterlesen…

22.11.2011 Familienorientierte Selbsthilfe

Finn ist zehn Jahre alt und ein gesunder Junge. Dennoch bestimmt eine schwere Krankheit sein Leben, denn seine zwei Jahre ältere Schwester Jule hat das Rett-Syndrom. Sie kann nicht reden, nicht gehen, sich kaum aufrecht halten. Ihre Hände hält sie oft vor sich in knetenden oder waschenden Bewegungen. So wie Finn sind auch Paula und Anica von der Erkrankung eines Familienmitglieds betroffen: Paula war gerade vier Jahre alt, als ihre Mutter erstmals an Brustkrebs erkrankte. Anica ist zwölf, ihre Mutter hat seit 13 Jahren Multiple Sklerose. Um Angehörige bei ihrer schweren Aufgabe zu unterstützen, setzt die AOK mit der Kampagne „Ein starkes Netz gibt der Familie Halt, wenn einer krank ist“ auf familienorientierte Selbsthilfe. weiterlesen…

Aufgrund aktueller Ereignisse hat die ARD sich am vergangenen Sonntag kurzfristig für ein anderes Thema entschieden.
An diesem Sonntag, 20. November 2011, um 21.45 Uhr im Ersten,  wird das Thema nachgeholt:

Wo liegt noch mal der Haustürschlüssel? Warum bin ich eigentlich in die Küche gegangen? Wie heißt die neue Nachbarin mit Vornamen? Eine Demenz beginnt schleichend und ist für Betroffene und Angehörige zunächst nicht als Krankheit erkennbar. Erst, wenn die Schusseligkeit immer häufiger auftritt und mit der Vergesslichkeit erste Sprachstörungen einhergehen, wird vielen Menschen klar: Da stimmt etwas nicht. Wenn der Arzt dann die Diagnose Alzheimer stellt, stehen die Erkrankten meist unter Schock. Und auch Freunde und Verwandte ahnen, dass ihnen eine dramatische Zeit bevor steht. Denn Alzheimer ist nicht heilbar.

Zur Sendung

Die Redakteurin Katharina Schultz bei stern TV  plant einen Beitrag zum Thema „Pflegende Angehörige“. Sie möchte einen Einblick in den Alltag von ‚Kindern‘ geben, die Ihre Eltern zu Hause pflegen. Es soll u.a. der Entschluss thematisiert werden, die Eltern zu Hause zu pflegen und die damit oftmals verbundenen finanziellen Probleme.
Sie würde sich über ein persönliches, unverbindliches Gespräch mit Ihnen sehr freuen.

Katharina Schultz
Redaktion
I&U TV Produktion GmbH & Co. KG
Hohenzollernring 89 -93
50672 Köln

Tel.: +49 (221) 951599 495, Fax: +49 (221) 951599 960
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.i-und-u.tv oder www.sterntv.de

Menschen die wegen ihres Alters oder einer Behinderung pflegebedürftig sind, möchten sich trotz ihrer Pflegebedürftigkeit so frei und eigenständig wie möglich in ihrer eigenen Wohnung bewegen können. Leider ist dies in den meisten Wohnungen nicht möglich, da sie voller Barrieren sind. Doch dies muss kein Grund sein, die eigene Wohnung, in der man sich zu Hause fühlt, zu verlassen. Es gibt viele Möglichkeiten, wie Barrieren beseitigt werden können und wie der Wohnraum den eigenen Bedürfnissen gerecht gestaltet werden kann. weiterlesen…

15. 08.2011: wir pflegen wurde für den Deutschen Engagementpreis 2011 nominiert von Dorothee Vogt im Namen des USable Teams der Körber Stiftung. Mehr Informationen: hier

Die Vorträge zu der Fachtagung 2011: „Was heißt eigentlich‚ ambulant vor stationär’?! – Zuhause bleiben im privaten Pflegehaushalt“ am 14.07.2011 in Stuttgart finden Sie hier.

Warum wird dieses Projekt durchgeführt?

Für viele Menschen ist die Zufriedenheit mit ihrer Partnerschaft zentral für ihr Wohlbefinden. Wenn ein Partner eine Demenz entwickelt, betrifft das auch viele Aspekte der Beziehung, weil sich durch die gesundheitliche Veränderung des Partners auch der gewohnte Alltag verändert. Seit mehreren Jahrzehnten hat sich die Forschung auf die Belastung der Angehörigen konzentriert. Aber auch dort, wo Forscher sich mit den Veränderungen in der Beziehung beschäftigen, wird sie meist nur aus Sicht des Angehörigen untersucht und die des Menschen mit Demenz vernachlässigt. weiterlesen…

Zur Studie
Zum Flyer

Wer einen Demenz-kranken Angehörigen pflegt, verzweifelt irgendwann. Oft geht es über die eigenen Kräfte, Heim-Pflegeplätze sind teuer, die Pflegeversicherung zahlt zu wenig. Und die Bundesregierung verschiebt die überfällige Pflegereform schon wieder.

Zur Sendung vom SWR Fernsehen BW…

Frau  Ruck schrieb uns: „Wir, die ehrenamtlichen „Pflegebegleiter“ in Reutlingen – wir begleiten und unterstützen pflegende Angehörige in ihrer speziellen Situation -veranstalteten am Samstag, 9. 7. 2011, einen Bücher-Flohmarkt, um unser Projekt in Reutlingen einmal mehr bekannt zu machen. Den Erlös spendeten wir gerne dem Verein wir pflegen.“

Im Namen der Mitglieder von wir pflegen schicken wir ganz herzliche Grüße nach Reutlingen und bedanken uns für diese wunderbare Überraschung. Vielleicht ein guter Anfang für verstärkte Kooperation in der Unterstützung pflegender Angehöriger?

Der Vorstand wir pflegen

Am Montag, 14. Februar 2011 findet der zweite Pflegedialog auf Einladung von Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler zum Thema: „Pflegende Angehörige“ statt. wir pflegen ist zur Teilnahme eingeladen und wird die 11 Leitlinien als Forderungen einbringen. Viele der Punkte werden auch von anderen Verbänden aktiv vertreten, so dass zu hoffen ist, dass  die Anerkennung und bessere Unterstützung für pflegende Angehörige endlich höher auf die politische Agenda kommt.

Lesen Sie die Forderungen von wir pflegen hier

NAKOS und BARMER GEK haben gemeinsame Broschüre herausgegeben

Diese 32-seitige Broschüre gibt allen, die sich für gemeinschaftliche Selbsthilfe interessieren, einen Einblick in wichtige Schritte und Erfahrungen der Selbsthilfegruppenarbeit. Sie will Menschen anregen, einander zu helfen und sich zu engagieren.

Weitere Informationen unter: Homepage

Bestellmöglichkeit unter: Homepage

wir pflegen – Interessenvertretung und Selbsthilfe pflegender Angehöriger e.V.

Alt-Moabit 91
10559 Berlin

Kontakt

Telefon: 030 – 4597 5750

OSHI-PA Selbsthilfe:
030 4597 5760
Fachreferent / Pflegepolitik:
030 4597 5770

Email: info@wir-pflegen.net

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