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Pflegepauschbetrag steuerlich absetzen


Häusliche Pflege: Wer einen Angehörigen in häuslicher Umgebung, unentgeltlich und hauptverantwortlich pflegt, kann evtl. pauschal 924 € (ohne Einzelnachweise) geltend machen.

VoraussetzungenDas Finanzamt erkennt als Nachweis nur Pflegestufe III oder die Schwerbehindertenausweise H (für hilfebedürftig) oder Bl (für blind) an. Es muss eine persönliche, enge Beziehung bestehen (nahe Verwandte, Ehe- oder Lebenspartner, Schwiegereltern oder -kinder gute Freunde). Wenn mehrere Personen pflegen, muss angegeben werden, wer noch hilft! Regelmäßige Besuche in Altenheimen gelten nicht als Pflege.

Wenn höhere Kosten mit Belegen nachzuweisen sind, kann man sie (sofern sie über die „zumutbare Belastungsgrenze“ des Pflegenden hinausgehen) evtl. gelten machen. Ob das sinnvoll ist, muss im Einzelfall geklärt werden.

Den Behindertenpauschbetrag erhalten Menschen je nach Behinderungsgrad, unabhängig davon, ob sie pflegebedürftig sind oder nicht.

Quelle:  www.Pflege-durch-Angehörige.de

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