Mitbestimmung

"Pflegende Angehörige müssen Mitbestimmungsrechte erhalten. Ihre Meinungen und Erfahrungen müssen aktiv erfragt und einbezogen werden."

In Deutschland, einem der demokratischsten Länder der Welt, haben pflegende Angehörige bis heute keine Stimme und kein Mitspracherecht in den Pflegegremien auf Bundes-, Länder- oder kommunaler Ebene – von einigen wenigen Ausnahmen abgesehen. Das will der Bundesverband wir pflegen e.V. ändern.

Pflegende Angehörige sind die tragende Säule der häuslichen Pflege, sie müssen als gleichwertige Partner in der Pflege anerkannt werden. Um ihre Erfahrung und Stimme einzubeziehen, müssen Vertreter*innen der pflegenden Angehörigen in allen Pflegegremien rechtmäßig mindestens zwei Plätze reserviert werden.

Sei es für die umfassenden Planung einer individuellen Pflegesituation oder für die kommunale Pflegeversorgung, von Gesprächen mit Ärzten und dem Medizinischen Dienst bis zur Planung der Pflegeinfrastruktur der Länder – pflegende Angehörige sind Experten. Sie wissen wie gute Pflege aussieht und wie eine gute Pflegeversorgung gestaltet werden muss, um pflegebedürftigen Menschen eine hohe Lebensqualität zu ermöglichen.

Wir pflegen setzt sich für ein Mitspracherecht pflegender Angehöriger und ihre Vertreter*innen auf allen Ebenen und in allen Pflegegremien ein.

wir pflegen ist die Stimme der pflegenden Angehörigen in Deutschland!

BÜRO IN BERLIN

Postanschrift:
Alt-Moabit 91
10559 Berlin

KONTAKT

Telefon: 030 – 4597 5750

OSHI-PA Selbsthilfe:
030 4597 5760
Fachreferent / Pflegepolitik:
030 4597 5770
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

AKTUELLE NACHRICHTEN

09. September 2020
Stellungnahme von wir pflegen e. V. zur öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Gesundheit am 09. September 2020
Häusliche Pflege und die Corona-Pandemie Zu Beginn der Corona-Pandemie forderte wir pflegen e. V. ein Soforthilfeprogramm für pflegende Angehörig...
08. September 2020
Schnellbericht: Coronavirus und pflegende Angehörige
"Die Coronavirus-Pandemie stellt viele Gruppen vor große Herausforderungen, eine davon, die meist nicht im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses ...

INFORMATIONEN / LINKS