Aktuelles

WDR WestART-Talk mit Susanne Hallermann von wir pflegen


09. Juni 2013

Arm und erschöpft – so heißt das Thema der Gesprächsrunde am Sonntag, 9. Juni 2013 bei West ART Talk von 11 bis 12.25 Uhr. Live aus dem Foyer des WDR in Köln diskutiert Moderator Holger Notze mit fünf Gästen, darunter unser wir pflegen-Mitglied Susanne Hallermann.

Sie ist im Verein die Ansprechpartnerin für die Initiative Armut durch Pflege und fordert eine angemessene finanzielle und soziale Absicherung für pflegende Angehörige. Susanne Hallermann hat selbst erlebt, wie schnell man durch die Pflegeverantwortung in die Armut abrutschen kann. 13 Jahre lang hat sie ihre Großmutter in der Familie und den Vater im Seniorenheim betreut, bis sie irgendwann ihren Beruf aufgeben musste und Hartz IV bezog.

Aber nicht alle Angehörige können oder wollen ihre Eltern oder Großeltern selbst betreuen. Sie engagieren preiswerte Pflegekräfte aus Osteuropa. Oder sie bringen die Oma im Heim unter. Sind das wirklich Alternativen oder nur Notlösungen und vor allem ein Armutszeugnis für unser Pflegesystem? Welche Möglichkeiten der Betreuung von alten und pflegebedürftigen Menschen gibt es, die zeitlich und finanziell zu tragen sind? Müssen wir beim Thema Pflege, das Experten schon als „tickende Zeitbombe“ bezeichnen, umdenken?

Diese Fragen diskutieren mit dem Moderator Holger Noltze neben Susanne Hallerman noch weitere Gäste: Reimer Gronemeyer (Autor von „Das vierte Lebensalter“), SWR-Pflegeexperte Gottlob Schober (Co-Autor von „Im Netz der Pflegemafia“), Filmemacher David Sieveking („Vergiss mein nicht“) und Nare Yesilyurt, Gründerin des ersten kulturspezifischen Pflegedienst in Berlin.

wir pflegen freut sich, dass das Thema nun immer häufiger in die Öffentlichkeit kommt und wahrgenommen wird. Susanne Hallermann möchte deshalb jeden ermuntern, vor und nach der Sendung in den sozialen Medien seine Meinung zu sagen, weil sie meint: „So haben pflegende Angehörige und Unterstützer eine Möglichkeit, sich Gehör zu verschaffen und ihre Solidarität für die soziale Gleichberechtigung pflegender Angehöriger zu zeigen!“

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